Franz Müntefering und Martin Schulz | Bildquelle: dpa

Die SPD-Vorsitzenden "Das schönste Amt neben dem Papst"

Stand: 13.02.2018 02:00 Uhr

14 Vorsitzende seit 1945 - verglichen mit der CDU ist der Verschleiß an der SPD-Spitze enorm. Und doch hielt Ex-Parteichef Müntefering das Amt für extrem reizvoll. Die bisherigen SPD-Vorsitzenden im Überblick.

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Kurt Schumacher (1946-1952)
 

Erich Ollenhauer (1952-1963)

Willy Brandt (1964-1987)
 
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Erich Ollenhauer (1952-1963)
 

Willy Brandt (1964-1987)

Hans-Jochen Vogel (1987-1991)
 
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Willy Brandt (1964-1987)
 

Hans-Jochen Vogel (1987-1991)

Björn Engholm (1991-1993)
 
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Hans-Jochen Vogel (1987-1991)
 

Björn Engholm (1991-1993)

Rudolf Scharping (1993-1995)
 
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Björn Engholm (1991-1993)
 

Rudolf Scharping (1993-1995)

Oskar Lafontaine (1995-1999)
 
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Rudolf Scharping (1993-1995)
 

Oskar Lafontaine (1995-1999)

Gerhard Schröder (1999-2004)
 
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Oskar Lafontaine (1995-1999)
 

Gerhard Schröder (1999-2004)

Franz Müntefering (2004-2005)
 
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Gerhard Schröder (1999-2004)
 

Franz Müntefering (2004-2005)

Matthias Platzeck (2005-2006)
 
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Franz Müntefering (2004-2005)
 

Matthias Platzeck (2005-2006)

Kurt Beck (2006-2008)
 
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Matthias Platzeck (2005-2006)
 

Kurt Beck (2006-2008)

Franz Müntefering (2008-2009)
 
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Kurt Beck (2006-2008)
 

Franz Müntefering (2008-2009)

Sigmar Gabriel (2009-2017)
 
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Franz Müntefering (2008-2009)
 

Sigmar Gabriel (2009-2017)

Martin Schulz (2017-2018)
 
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Sigmar Gabriel (2009-2017)
 

Martin Schulz (2017-2018)

Vor dem Vorsitz: Buchhändler, Bürgermeister Würselen, Abgeordneter Euopaparlament, Präsident Europaparlament.

An der Spitze: Liebäugelt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt des Parlamentspräsidenten in Brüssel mit der Bundespolitik. Genießt Ansehen in der Partei als erfahrener Europapolitiker. Wird im März 2017 vom Parteitag mit 100 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt - einmalig in der Geschichte der SPD. Setzt im Bundestagswahlkampf auf das Thema soziale Gerechtigkeit. Wird im Dezember 2017 trotz einer krachenden Niederlage als SPD-Parteichef bestätigt.

Aus dem Amt: Fährt als Kanzlerkandidat das schlechteste Ergebnis der SPD in der bundesdeutschen Geschichte ein. Verheddert sich anschließend in der Frage, ob die SPD in die Opposition oder doch wieder in die Regierung soll. Wirft nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen sein Versprechen über den Haufen, nicht Minister werden zu wollen und stellt dafür sein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung. Mit der Fraktionsvorsitzenden Nahles bespricht er, dass diese neue SPD-Chefin werden soll. Verzichtet dann doch auf den Posten des Außenministers, als die Parteibasis Sturm gegen seine Pirouetten läuft.

Insgesamt im Amt: Seit dem 19. März 2017

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